Im Rueckspiegel sehe ich wie der Tafelberg immer kleiner wird, bis er ganz verschwindet. Wir fahren vorbei an wunderschoenen Landschaften, so weit das Auge reicht. Vor uns liegen 17 Tage Namibia Urlaub, abschalten und geniessen auf ganzer Linie. Die erste Nacht verbringen wir in einem Backpacker in den Cedernberge, wunderschoen gelegen und umgeben von Orangen – und Zitronenbaeumen. Von nun an gehts nordwaerts und in ein anderes Land, das merkt man, sobald die Grenze passiert wird. Hinter der Grenze faehrt man erstmal lange bis man in das erste Dorf kommt, biegt man ab von der grossen Teerstrasse die einmal durch ganz Namibia fuehrt, faehrt nun weiter auf Schotter – oder Sandstrassen. In der Steppe sieht man ploetzlich Zebras und Springboecke, der Campingplatz ist umgeben von der Weite dieses Landes. Immer weiter tauchen wir in ein Land ein, lernen darueber, treffen Leute, die die Gastfreundlichkeit des afrikanischen Kontinents widerspiegeln. Immer begleitet werden von der Sonne und einem blauen Himmel, nur die Landschaften aendern sich.
Mit dem Fish River Canyon bestaunen wir den zweitgroessten Canyon der Welt und haben Einblick in die Tiefe der verschiedenen Schichten der Erde. Kurz hinter Klein – Aus Vista kann man Wildpferde bestaunen. Die Staerke die sie ausstrahlen ist beeindruckend und man kann sie nur in der Natur finden. Es ist schoen einfach dort zu sitzen und ihnen zuzuschauen wie sie sich an der kuenstlichen Traenke ueber das rare Wasser freuen und dann weiter ziehen, wohin weiss man nicht. Mit den Namib Duenen erfuelle ich mir einen langjaehrigen Traum. Schon immer habe ich mir gewuenscht Sandduenen zu sehen. Was ich sowohl bei Sonnenauf – und untergang sehe, kann man nicht in Worte beschreiben, das muss man selbst erlebt haben. Wie die Wueste erwacht, wenn das Licht kommt und wie sie sich schlafen legt, wenn die Sonne unter geht. Das alles von dem Grat der roten Sossusvleiduenen anzuschauen lohnt sich, denn man ist einfach ueberwaeltigt von der Schoenheit die die Natur zu bieten hat. Wenn man dort oben steht und auf die Duenen um einen herum schaut, fuehlt man sich wie die Koenigin der Welt. Es ist sicher einer der schoensten Orte die ich bisher gesehen habe! Weiter gehts in die Staedte Walvis Bay und Swarkopmund. Vor einem liegt das Meer und im Ruecken die Sandduenen, die letzten Auslaeufer der Wueste. Wer glaubt, dass die Kolonalisierung lange Zeit zurueck liegt und alles vorbei ist, hat sich getaeuscht. Noch heute findet man in Namibia Spuren davon. Eine deutsche Baeckerei hier, eine deutsche Metzgerei dort und immer wieder wird freundlich darauf hingewiesen „wir sprechen deutsch“. Wir vermeiden es deutsch zu sprechen, immerhin sind wir in Afrika.
Es ist schoen danach wieder in die Natur einzutauchen und wir widmen uns nun einem Wahrzeichen Namibias: der Spitzkoppe. So gut es uns dort gefaellt, umso weniger gefaellt es unserem Auto, das kurzerhand in einem vor langer Zeit ausgetrockneten Flussbett nicht mehr weiter fahren will. Der Sand in der Mitte der beiden Fahrrillen ist zu hoch und auch wenn wir das Auto befreien koennen, die Abdeckung des Motors bleibt im Sand stecken. So etwas passiert, mit einem Lachen im Gesicht gehts weiter, was kann man schon gross daran aendern! Am gleichen Abend treffen wir ein Ehepaar, eines von vielen Deutschen, die mit einer Pension in Namibia ihr Glueck versuchen wollen. Wir haben Glueck, sie lassen uns in ihrem Garten schlafen, geben uns etwas von ihrem gegrillten Fleisch ab und weil wir ja nicht ohne Fruehstueck am naechsten Tag weiter fahren koennen, bekommen wir noch eine liebevoll zusammengestellten Fruehstuecksteller. Typisch fuer Afrika. In der Hauptstadt geht es genauso ruhig zu, wie im ganzen Umland. Wir haben die Chance die Arbeit von anderen Freiwilligen unserer Organisation anzuschauen. Sie arbeiten in der dortigen Waldorfschule. Es ist vollkommen anders, aber sicherlich genauso schoen. Wir verbringen insgesamt 5 Tage dort, gehen Kaffee trinken mit einem Reisefuehrer den wir ganz am Anfang kennengelernt haben, wandern in einem Park etwas ausserhalb und geniessen das Leben. Es ist ein ganz anderes Lebensgefuehl als in Kapstadt, doch auch hier kann man sich wohl fuehlen.
Auf dem Weg nach Sueden sieht man noch einmal die malerischen Koecherbaeume mitten in der Steppe stehen, vereinzelte Sprinboecke huschen vorbei und um einen herum ist nichts anderes als die Weite eines Landes.
Im Norden Suedafrikas schlafen wir bei dem Tosen der Augrabifaelle ein.Noch zwei mal schlafen wir inmitten der Orangen – und Zitronenbaeume, dann gehts wieder zurueck.
Als hinter einer Bergkuppe der Tafelberg auftaucht, weiss ich „Ich bin wieder zuhause“. In Baph freuen sich die Kinder, dass wir wieder zurueck sind und rennen mit ausgebreiteten Armen auf einen zu. Das Erste was ich hoere ist, dass ein Kind von uns gestorben ist und ich denke mir, vorbei ist es mit der Traumwelt – willkommen in der Realitaet. Es bleiben noch 5 Monate hier und ich freue mich ueber jede Minute die ich hier verbringen darf.
Mit dem Fish River Canyon bestaunen wir den zweitgroessten Canyon der Welt und haben Einblick in die Tiefe der verschiedenen Schichten der Erde. Kurz hinter Klein – Aus Vista kann man Wildpferde bestaunen. Die Staerke die sie ausstrahlen ist beeindruckend und man kann sie nur in der Natur finden. Es ist schoen einfach dort zu sitzen und ihnen zuzuschauen wie sie sich an der kuenstlichen Traenke ueber das rare Wasser freuen und dann weiter ziehen, wohin weiss man nicht. Mit den Namib Duenen erfuelle ich mir einen langjaehrigen Traum. Schon immer habe ich mir gewuenscht Sandduenen zu sehen. Was ich sowohl bei Sonnenauf – und untergang sehe, kann man nicht in Worte beschreiben, das muss man selbst erlebt haben. Wie die Wueste erwacht, wenn das Licht kommt und wie sie sich schlafen legt, wenn die Sonne unter geht. Das alles von dem Grat der roten Sossusvleiduenen anzuschauen lohnt sich, denn man ist einfach ueberwaeltigt von der Schoenheit die die Natur zu bieten hat. Wenn man dort oben steht und auf die Duenen um einen herum schaut, fuehlt man sich wie die Koenigin der Welt. Es ist sicher einer der schoensten Orte die ich bisher gesehen habe! Weiter gehts in die Staedte Walvis Bay und Swarkopmund. Vor einem liegt das Meer und im Ruecken die Sandduenen, die letzten Auslaeufer der Wueste. Wer glaubt, dass die Kolonalisierung lange Zeit zurueck liegt und alles vorbei ist, hat sich getaeuscht. Noch heute findet man in Namibia Spuren davon. Eine deutsche Baeckerei hier, eine deutsche Metzgerei dort und immer wieder wird freundlich darauf hingewiesen „wir sprechen deutsch“. Wir vermeiden es deutsch zu sprechen, immerhin sind wir in Afrika.
Es ist schoen danach wieder in die Natur einzutauchen und wir widmen uns nun einem Wahrzeichen Namibias: der Spitzkoppe. So gut es uns dort gefaellt, umso weniger gefaellt es unserem Auto, das kurzerhand in einem vor langer Zeit ausgetrockneten Flussbett nicht mehr weiter fahren will. Der Sand in der Mitte der beiden Fahrrillen ist zu hoch und auch wenn wir das Auto befreien koennen, die Abdeckung des Motors bleibt im Sand stecken. So etwas passiert, mit einem Lachen im Gesicht gehts weiter, was kann man schon gross daran aendern! Am gleichen Abend treffen wir ein Ehepaar, eines von vielen Deutschen, die mit einer Pension in Namibia ihr Glueck versuchen wollen. Wir haben Glueck, sie lassen uns in ihrem Garten schlafen, geben uns etwas von ihrem gegrillten Fleisch ab und weil wir ja nicht ohne Fruehstueck am naechsten Tag weiter fahren koennen, bekommen wir noch eine liebevoll zusammengestellten Fruehstuecksteller. Typisch fuer Afrika. In der Hauptstadt geht es genauso ruhig zu, wie im ganzen Umland. Wir haben die Chance die Arbeit von anderen Freiwilligen unserer Organisation anzuschauen. Sie arbeiten in der dortigen Waldorfschule. Es ist vollkommen anders, aber sicherlich genauso schoen. Wir verbringen insgesamt 5 Tage dort, gehen Kaffee trinken mit einem Reisefuehrer den wir ganz am Anfang kennengelernt haben, wandern in einem Park etwas ausserhalb und geniessen das Leben. Es ist ein ganz anderes Lebensgefuehl als in Kapstadt, doch auch hier kann man sich wohl fuehlen.
Auf dem Weg nach Sueden sieht man noch einmal die malerischen Koecherbaeume mitten in der Steppe stehen, vereinzelte Sprinboecke huschen vorbei und um einen herum ist nichts anderes als die Weite eines Landes.
Im Norden Suedafrikas schlafen wir bei dem Tosen der Augrabifaelle ein.Noch zwei mal schlafen wir inmitten der Orangen – und Zitronenbaeume, dann gehts wieder zurueck.
Als hinter einer Bergkuppe der Tafelberg auftaucht, weiss ich „Ich bin wieder zuhause“. In Baph freuen sich die Kinder, dass wir wieder zurueck sind und rennen mit ausgebreiteten Armen auf einen zu. Das Erste was ich hoere ist, dass ein Kind von uns gestorben ist und ich denke mir, vorbei ist es mit der Traumwelt – willkommen in der Realitaet. Es bleiben noch 5 Monate hier und ich freue mich ueber jede Minute die ich hier verbringen darf.